Hört, hört!

Im Jakobusbrief 1,19 heißt es:
Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn.

Ist es nicht sehr oft umgekehrt unter uns Menschen? Wie würde unser Leben aussehen, wenn wir mehr Bereitschaft zum Hören aufbringen könnten, im Privaten wie in der Politik?

Hören heißt, nicht zuerst die eigene Meinung und den eigenen Willen durchsetzen.
Hören heißt, das eigene Ego hintenanstellen und zuerst offen sein für die Begegnung mit dem Anderen.
Hören heißt, darauf vertrauen und darauf bauen, dass es etwas Neues gibt und dass daraus eine Erneuerung kommen kann.
Hören heißt, das Wunder zulassen, dass Gott reden kann, wenn ich endlich schweigen lerne.
Hören ist der erste Schritt von mir aus in die Zukunft, die auf mich zukommt, wenn ich es mir erlaube, nicht der Gefangene meiner selbst zu bleiben.

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