Es ist besser

Es ist besser, mit den Engeln zu singen als mit den Wölfen zu heulen.

Wenn Worte eine Wirkung haben, und die haben sie, dann richten wir uns mit ihnen in unserer Welt ein.
„Die Sprache ist das Haus des Seins“, sagt der Philosoph Martin Heidegger dazu.

Wie haben wir uns eingerichtet?
Und ist da vielleicht ein Umbau oder eine Sanierung fällig?

Wenn wir mit den Wölfen heulen, leben wir in einer Wolfshöhle, lauern auf das nächste Opfer und fürchten uns, bald selbst ein Opfer zu werden.
Das Wolfsgeheul scheint allgegenwärtig zu sein. Die sich häufig hoch auftürmenden Empörungswellen bringen in der Regel kein Löschwasser, sondern gießen statt dessen Öl ins Feuer. (Und dabei gibt es kaum etwas, was Wölfe mehr fürchten als das Feuer.)

Besser ist es, mit den Engeln zu singen.
Das erscheint seltsam und befremdlich? Weil wir es verlernt und kaum wieder probiert haben.
Natürlich kann man sich damit lächerlich machen. Aber wir wären dabei in bester Gesellschaft.
Nur eins ist der Gesang der Engel nicht: Leeres, abgehobenes, realitätsfernes Trallala. Es ist vielmehr der Beginn einer neuen Realität inmitten der Trümmer, die aus dem Wolfsgeheul entstanden sind. Der Gesang der Engel ist die Grundsteinlegung für ein neues Haus, in dem Frieden herrscht und Freude wohnt.

Sicher sind das große Worte. Eben deshalb ist es Zeit, darüber zu reden.
(Weihnachten wäre dafür kein schlechter Zeitpunkt.)

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„Die Sprache ist das Haus des Seins“, sagt der Philosoph Martin Heidegger dazu.

Wie haben wir uns eingerichtet?
Und ist da vielleicht ein Umbau oder eine Sanierung fällig?

Wenn wir mit den Wölfen heulen, leben wir in einer Wolfshöhle, lauern auf das nächste Opfer und fürchten uns, bald selbst ein Opfer zu werden.
Das Wolfsgeheul scheint allgegenwärtig zu sein. Die sich häufig hoch auftürmenden Empörungswellen bringen in der Regel kein Löschwasser, sondern gießen statt dessen Öl ins Feuer. (Und dabei gibt es kaum etwas, was Wölfe mehr fürchten als das Feuer.)

Besser ist es, mit den Engeln zu singen.
Das erscheint seltsam und befremdlich? Weil wir es verlernt und kaum wieder probiert haben.
Natürlich kann man sich damit lächerlich machen. Aber wir wären dabei in bester Gesellschaft.
Nur eins ist der Gesang der Engel nicht: Leeres, abgehobenes, realitätsfernes Trallala. Es ist vielmehr der Beginn einer neuen Realität inmitten der Trümmer, die aus dem Wolfsgeheul entstanden sind. Der Gesang der Engel ist die Grundsteinlegung für ein neues Haus, in dem Frieden herrscht und Freude wohnt.

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