Der Spruch, der Sprecher und ich

Der Monatsspruch für September:
Sei getrost und unverzagt, fürchte dich nicht und lass dich nicht erschrecken! (1. Chronik 22,13)

Wenn das jemand zu mir sagt, dann hat das in der Regel einen Grund. Und leider gibt es immer wieder viele Gründe zum Erschrecken und für berechtigte Furcht. Beispiele erübrigen sich.

Wenn das jemand zu mir sagt, dann spielt es für mich eine große Rolle, wer es sagt und wie er es sagt.
Davon hängt meine Reaktion ab. Sie kann schwanken zwischen: „Du hast gut reden, denn du steckst ja nicht in meiner Haut!“ und: „Das ist jetzt ganz lieb von Dir gemeint, aber so einfach lassen sich Angst und Schrecken nicht wegreden.“

Wenn das aber jemand zu mir sagt, der sagen kann: „Es werde Licht!“, und es wurde Licht, jemand der nicht nur redet, sondern mit seinen Worten Fakten schafft, dann wäre das etwas ganz anderes. Dann käme bei mir der Stein ins Rollen, der zuvor so schwer auf meinem Herzen lag.

Wenn ich dieses Wort heute höre, dann stehe ich vor der Frage, wie und von wem ich es mir gesagt sein lasse.
Und darin sehe ich die entscheidende Rückfrage zu der Frage, wie es weitergeht mit mir.

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